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CALLE MÁLAGA – EIN ZUHAUSE IN TANGER

In ihrem Viertel in Tanger kennt sich die alte Dame bestens aus, geht leidenschaftlich gern auf den Märkten einkaufen und freut sich des Lebens. Und dann soll sie in ein Altenheim versetzt werden?

CALLE MÁLAGA – EIN ZUHAUSE IN TANGER

© Pandora Film

Die dereinst von Pedro Almodóvar entdeckte Carmen Maura spielt die ältere Dame María, die im spanischen Viertel von Tanger lebt. Ihre Tochter, alleinerziehend, überarbeitet und verschuldet, kommt überraschend zu Besuch. Sie will die Wohnung der Mutter verkaufen und sie in ein Altenheim oder nach Madrid holen. Sie fügt sich – und fügt sich nicht. Denn sie will Herrin ihrer selbst bleiben, ihre heimatliche Umgebung nicht verlieren, das lebenswichtige Milieu der Heimat. Und mit ihrem Entschluss, dem vermeintlichen Schicksal ein Schnippchen zu schlagen, verändert sich auch der Film, weg von der wehmütigen Abschiedsstimmung hin zu einem mutigen Aufbruch. Der Widerstand lässt sie jünger werden und so erzählt der Film eine wunderbare Utopie des Widerstands gegen das scheinbar Unvermeidliche. In einem echten Sinn siegen Zuversicht und Liebe, ja sogar Erotik, über das zweckmäßig kalte Denken. (MK)

SPIELZEITEN
Do 04. Juni // 20.30 Uhr
Sa 13. Juni // 18.00 Uhr

LÄNGE 116 Min.
Regie & Drehbuch: Maryam Touzani
Drehbuch: Nabil Ayouch

mit Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane, María Alfonso Rosso

Frankreich, Spanien,
Deutschland, Belgien, Marokko

Dt. Fassung
FSK ab 12 Jahren

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